Startseite

Posts mit dem Label Buddhismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Buddhismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. März 2018

Kinofilm - Stopping - Wie man die Welt anhält. Trailer HD




Hektik, Stress, Leistungsdruck und permanenter Einsatz: Vier Menschen zwischen Berlin und Paris, die im Alltag stark gefordert sind, suchen die Stille und Ruhe der Meditation, um für ihr Leben besser gewappnet zu sein. Im Rückzug auf sich selbst, in der Fokussierung auf das Elementare wollen sie die Kraft für Veränderungen finden. Der Film begleitet sie zu ihren Kursen: Friedrich, ein Anästhesiearzt, fährt ins Allgäu und erlernt im Buddha-Haus Vipassana-Meditation, eine Praxis, die sich vor allem auf den Atem konzentriert. In London nimmt Dorothea, eine Lektorin in einem wissenschaftlichen Verlag, an einem achtwöchigen MBSR-Kurs teil - eine Achtsamkeitsmeditation zur Reduktion von Stress. Uta, Mutter dreier Kinder, möchte gelassener mit ihren Kindern umgehen. Die anthroposophische Meditation öffnet ihr die Augen für das Lebendige in unserem Alltag. Nico, ein Theologe, sieht das Ganze eher sportlich. Bei einem Kurs im Kloster Schönböken nördlich von Lübeck übt er Zazen, dreimal täglich 90 Minuten lang.

Buddhismus - WaldNews Januar 2018



WaldNews vom Januar 2018 // Ehrw. Marco Chantasaro // Wat Phu Champa, Thailand www.walddhamma.org "Du bist der Erbe Deines kamma!" In den heutigen WaldNews geht es um Dich und die Resultate Deines Handeln. Als Europäer haben wir in unserem Bestreben, Dhamma im Herzen zum Blühen zu bringen, grosse Nachteile und Hindernisse. Wieso, weshalb und die Lösung, siehst Du im Video.

Sonntag, 1. Februar 2015

Dhammixx - Geistesschulung im Alltag

010

Als Fortsetzung der Beiträge Meditation, was ist das? undRuhige Einsicht – Einsichtige Ruhe schauen wir in diesem Artikel auf die Geistesschulung im Alltag.
Dieser Beitrag soll Laien eine Inspiration sein, den Weg der Mitte, den Weg des erhabenen Buddha, zu beschreiten und sich im Dschungel von guten und unbrauchbaren Informationen zurecht zu finden. Dabei lege ich Priorität auf einen möglichst direkten Weg bis zum Eintritt in den Strom (Sotāpatti). Der Stromeintritt scheint mirmdeshalb so wichtig, weil es das erste Zwischenziel ist, welches uns Sicherheit bietet. Sicherheit, dass wir spätestens binnen sieben Leben Nibbāna verwirklichen können. Zudem, als Bonus so zu sagen, bietet der Stromeintritt den Schutz vor Wiedergeburt in niederen Daseinsbereichen … Hölle adieu!
Der Erhabene hat diesen Weg nicht erfunden, der Weg ist immer da, ganz egal ob er vergessen wurde, oder ob ihn ein Buddha gefunden hat. Dieser Weg ist der Edle achtfache Pfad. Diese acht Pfade kann man in drei Kategorien einteilen. Paññā (Weisheit), Sīla (Tugend, Sittlichkeit) und Samādhi (Sammlung, Konzentration. Gemeint ist ein Geist der ruhig, wach und klarbewusst ist). Dies ist das Kernholz des Dhammabaumes. Damit dieser Baum wächst, benötigen wir noch andere Zutaten. Diese hat der erhabene Buddha in der stufenweisen Heranführung an die Lehre (Anupubbi-Katha) benannt: Grosszügigkeit, Tugend, Daseinsbereiche, Kamma-Vipāka, Nachteile des Anhaftens am Sinnlichen und Vorteile der Enthaltung.
Nicht zu vergessen sind die drei Daseinsmerkmale Dukkha, Vergänglichkeit und Unpersönlickeit, sowie die fünf Daseinsgruppen (Khandha). Dauernd im Auge zu behalten sind Avijjā, Gier und Hass, die wir ja zuerst überhaupt kennen lernen müssen. Kultivieren müssen wir die volle Geistesgegenwart und die Geistesruhe.
Wir dürfen uns von der Fülle dieser Aufzählungen nicht verunsichern lassen, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es sind bloss 19 Themen, die ich hier aufgezählt habe. Wenn wir uns jeden Tag eines dieser Themen vornehmen, dann haben wir bereits nach noch nicht mal drei Wochen mit jedem Thema einen ersten, intensiven Kontakt geschlossen. Wir haben mit jedem dieser Themen einen ganzen Tag verbracht. Schnell werden wir erkennen, dass diese Themen miteinander vernetzt sind. Es kann sein, dass das eine Thema aus einem anderen entspringt, oder dass es mit ihm zusammen arbeitet, es verstärkt, oder es abschwächt, oder es zum Versiegen bringt.
Einige Themen können wir sogar während der Arbeit oder dem Einkauf kennen lernen, für andere empfiehlt sich einen freien Tag einzusetzen. Jene Themen, welche einen freien Tag bedingen, habe ich entsprechend markiert. Die Reihenfolge ist von mir frei gewählt, wir können sie umstellen, wie es gerade in unser Programm passt. Wichtig ist nur, dass wir alle 19 Themen an 19 aufeinanderfolgenden Tagen behandeln.
weiterlesen auf www.dhammixx.org

Samstag, 17. Januar 2015

Ruhige Einsicht – Einsichtige Ruhe


Dieser Artikel ist die Fortsetzung von Meditation, was ist das eigentlich?
Es ist an der Zeit, dass wir uns mit der formellen Meditation befassen. In diesem Text benutze ich keine Palibegriffe, sondern beschreibe die entsprechenden Worte in Deutsch. Die Ausnahmen sind Citta und Avijja. Dadurch gewinnt der Text an Lesefluss, verliert aber die Exaktheit der einzelnen Begriffe.
Im Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen
Der erhabene Buddha lehrte vier Positionen, in denen wir formelle Meditation ausüben können. Schauen wir zuerst diese Körperhaltungen an.
Sitzmeditation
Wir können uns, mit vor dem Körper gekreuzten Beinen hinsetzen, den Oberkörper aufrichten und mit der Meditation beginnen. Zu Beginn und in der Not, tut es auch ein Stuhl oder ein Meditationsschemel. Davon rate ich aber ab. Denn wenn wir in der Meditation an den Punkt gelangen, wo der Geist beginnt den Körper loszulassen, sich eben dieser Geist Sorgen macht, ob der Körper nicht umkippt, wenn er ihn nicht mehr kontrolliert. Diese Angst wiederum belebt den Geist dermassen, dass Unruhe in den Geist einkehrt. Das bewirkt, dass der Geist den Körper festklammert, anstatt ihn lozulassen. So kann keine Ruhe einkehren.

Meditationspfad
Für die Meditation im Gehen brauchen wir eine Strecke, wo wir auf- und abgehen können. Wir gehen dann vom einen Ende des Pfades zur anderen, drehen uns langsam, am Ort um und gehen zum anderen Ende. immer hin und her. Dieser Pfad kann im Wald, im Garten, in Wohnungsflur oder sonst wo sein.

Zur Position im Stehen gibt es nicht viel zu sagen, einfach still stehen bleiben und sich auf das Meditationsobjekt fokussieren.
Die Position im Liegen ist in einer Seitenlage auszuführen. Da ich sehr wenig schlafe birgt mir diese Position die Gefahr, dass ich einschlafe, anstatt zu meditieren. Ich benutze sie aber täglich beim Aufwachen und beim Einschlafen. Das sind zwei sehr kurze Meditationen. Beim Aufwachen erinnere ich mich bewusst daran, wo ich bin, was ich gerade denke, wie ich mich fühle und was meine nächste Tätigkeit ist. Das ist eine Meditation zwischen zehn Sekunden und einer Minute. Beim Einschlafen fokussiere ich mich auf das Wort Buddho und schlafe ein. Auch das ist eine sehr kurze Meditation.
Jetzt kennen wir die vier Körperhaltungen, die uns alle Arten der Meditation erlauben. Schauen wir uns die verschiedenen Arten etwas genauer an.
Meditationsarten
Der erhabene Buddha lehrte zwei Arten von Meditation, wobei er die beiden nie voneinander trennte. Deshalb sind es eigentlich nicht zwei, sondern nur eine Art. Was ändert ist die Verlagerung des Schwergewichtes von links nach recht oder von rechts nach links.
Als er selbst noch lernte, besuchte er zwei Lehrer, die ihn in der Ruhemeditation ausbildeten. Der Erhabene machte schnell Fortschritte und konnte seinen Geist ganz zur Ruhe kommen lassen. Er erreichte die höchste Meditationsvertiefung, aber nichts wesentliches geschah. Erst als er alleine für sich meditierte merkte er, dass sich zur Ruhe noch die Einsicht gesellen muss. Ruhe und Einsicht bewerkstelligen die Heilung.
Ruhemeditation
Die Ruhemeditation ist in jeder der oben beschriebenen, vier Körperhaltungen durchführbar. In dieser Meditation geht es darum, die zahlreichen Aktivitäten des Cittas zur Ruhe kommen zu lassen.
Es mag komisch klingen, aber die Ruhe kann nicht hergestellt werden, sie ist nämlich schon da. Nur arbeitet es in unserem Citta so laut, dass die Ruhe nicht wahrnehmbar ist. Es ist wie in der Natur. Am Tag hören wir Autos, Flugzeuge, Vögel, Hühner, Grillen, Musik und andere Geräusche. Wenn es Nacht wird, verstummen diese Lärmquellen nach und nach. Was übrig bleibt ist die Ruhe.
Die Ruhemeditation vergleiche ich mit der Arbeitsweise eines Kühlschrankes. Es ist ja nicht so, dass die Technik Kälte in den Kühlschrank pumpt, sondern dass sie die Wärme aus dem Kühlschrank absaugt. Die Kälte im Innenraum des Kühlschrankes ist schon da, bevor wir diesen überhaupt einschalten. Nur verhindert die Raumtemperatur, dass wir sie wahrnehmen.
Stellt sich die Frage, wer für den Lärm, die Unruhe in unserem Citta verantwortlich ist. Es sind Avijja, Gier und Hass. Jetzt stellt sich die Frage, wie wir die aus unserem Geist bekommen um einen heilsamen Geisteszustand zu erlangen. Das geschieht durch unser Interesse für das Meditationsobjekt. Je intensiver dieses Interesse ist, desto ruhiger werden Avijja, Gier und Hass. Unser Geist kann zur gleichen Zeit nur eine einzige Aktivität tun. Indem wir uns zu jeder Zeit voll und ganz dem Meditationsobjekt widmen, können Avijjā, Gier und Hass nicht aktiv werden. Was komplett falsch wäre ist, die drei direkt anzugehen und mit ihnen zu streiten. Hass mit Hass zu bekämpfen ist, Öl ins Feuer zu kippen.
weiter geht es hier



Mittwoch, 14. Januar 2015

Dhammixx - Meditation, was ist das eigentlich?



Das was fälschlicherweise als Meditation in westliche Sprachen übersetzt wurde, heisst in der Palisprache Citta-Bhāvanā und wie wir später sehen werden hat Meditation mit Citta-Bhāvanā nicht viel gemeinsam. In wichtigen Dingen ist es das Gegenteil.
In diesem Artikel geht es mir nicht darum, alle Aspekte und Facetten der Citta-Bhāvanā aufzuzählen. Es geht auch nicht darum, Formen und Techniken des Mahayana aufzulisten und zu besprechen. Wir haben mit der ursprünglichen Lehre des erhabenen Buddhas, dem Theravāda, bereits genügend Stoff. Aber auch wenn wir uns hier nur auf den Theravāda konzentrieren, kann nicht alles besprochen werden. Folglich kann dieser Aufsatz nicht als in sich abgeschlossenes Werk betrachtet werden. Dieser Text beinhaltet nicht das ganze Spektrum von Citta-Bhāvanā, sondern nur einzelne Themenbereiche.
Wie bei allen meinen Texten und Videos liegt es mir daran, Euch zu inspirieren und dazu noch ein paar Informationen obendrauf zu packen.
Definition und Übersetzung
Meditation kommt vom lateinischen meditatio und bedeutet nachdenken, nachsinnen, überlegen. Eine Meditatio gliedert sich in vier Schritte. Erstens die Meditatio (gegenstandfreie Anschauung, im Sinne von: den Geist ruhig werden lassen), die Lectio (aufmerksame Lesung), die Oratio (Gebet) und die Contemplatio (gegenständliche Betrachtung, Kontemplation). Diese vier Schritte finden in einem zeitlich begrenzten Rahmen statt.
Citta-Bhāvanā setzt sich aus den Worten Citta und Bhāvanā zusammen. Citta ist eines der Paliworte, die sehr schwierig zu übersetzen sind, weil wir im Deutschen keine Entsprechung dafür haben. Wenn wir aber mit den deutschen Worten Herz, Geist und dem Teil, der nie geboren wurde und auch nie sterben wird (selbst im Parinibbāna nicht) das Citta beschreiben, sind wir gut dran, mehr können wir und brauchen wir auch nicht. Das Citta selbst ist wie ein Diamant. Sehen und erklären können wir nur die geschliffenen Seitenflächen eines Diamanten. Aber diese Seiten sind doch nicht der Diamant selbst. Bhāvanā bedeutet Entwicklung, Wachstum, Kultivierung, etwas erzeugen, aber auch geschehen lassen.
Zusammengesetzt kann man es als Geistesschulung, Geistestraining, Geisteskultivierung, u.s.w. nennen. Je nachdem, was wir gerade tun, ist eine der Bezeichnungen zutreffend. Citta-Bhāvanā ist allgemein gesehen keine zeitlich begrenzte Aktion, sondern vielmehr eine kontinuierliche Schulung. Im Tagesablauf sind zeitlich begrenzte Meditationsübungen im Sitzen und im Gehen sehr sinnvoll.
Ein wenig konkreter
Citta-Bhāvanā findet nicht nur zweimal pro Tag, während einer Stunde im Sitzen auf dem Meditationkissen statt, sondern beginnt im Augenblick des Aufwachens und endet mit dem Augenblick des Einschlafens und umfasst alle Aktivitäten die es benötigt, um unser Citta zu läutern, abzuhärten, zu beruhigen und zu schärfen, so dass wir am Ende des achtfachen Pfades die vollkommene Erleuchtung, das Beenden von jeglichem Dukkha, bewerkstelligen können.
Das ist grob skizziert die Wanderroute, die der erhabene Buddha uns hinterlassen hat. Diesen Weg bis zum Ende gehen zu können ist das Privileg der Mönche und Nonnen. Laien können, die erste und zweite Stufe der Erleuchtung erreichen, bleiben dann aber stecken, weil sie sich von weltlichen Angelegenheiten nicht frei machen wollen.
Ein Gleichnis des Citta-Bhāvanā hat uns der erhabene Buddha selbst genannt. Die zehte und letzte Fessel ist Avijjā, die Unwissenheit und ICH-Illusion. Wir kämpfen am Schluss also gegen uns selbst. Der Erhabene sagte, dass es einfacher sei, ganz alleine gegen eine tausend Mann starke Armee zu siegen, als sich selbst zu besiegen. Er sagte, wir müssen und so trainieren, wie ein König seinen persönlichen Kriegselefanten trainieren lässt. Der darf vor Kriegsgeschrei, Pauken und Trompeten keine Angst haben und nicht schreckhaft sein, sonst würde er den König abwerfen. Er muss gegen Pfeile, gegen Speerspitzen, gegen Axthiebe und Schwerterschläge immun sein. Er darf nicht zurückweichen, sondern seinen König wohltrainiert in die Schlacht führen. Weder darf er erschrecken, noch zögern, noch stolpern oder zurückweichen.
Das sind sehr kriegerische Worte des erhabenen Buddha. Er wusste ja ganz genau, dass mit Liebe alleine keinen Blumentopf zu gewinnen ist. Liebe und ihr Gegenteil der Hass kommt beides aus unserem Herzen und um es noch genauer zu sagen, es kommt aus ein und demselben Punkt in unserem Herzen.

Weiter geht es hier: Dhammixx 

Mittwoch, 7. Januar 2015

Dhammixx - Wohin des Weges, Bhikkhu?



Immer wieder werde ich von innen und von aussen mit meiner Zukunft konfrontiert. Innen wirkt Avijjā, aussen sind es Menschen, die an mich herantreten. Es ist mir ein Anliegen, puncto persönliche Zukunft “reinen Tisch” machen, sodass sowohl die Personen, als auch Avijjā klare Informationen haben und ganz genau wissen, woran sie sind.
Von aussen werde ich immer Mal wieder gefragt, wann ich wieder nach Hause komme. Nach Hause komme ich nie wieder. Oder ich werde gefragt, wann ich nach Europa komme, oder in welches Kloster ich ziehe. Zwei fragten mich sogar, in welchem Kloster ich Abt werden wolle. Hier in Thailand wollten mich auch schon drei Äbte abwerben. All diese Anfragen kosten die Menschen und mich wertvolle Zeit. Zudem sind sie Öl fürs Feuer von Avijjā. Man darf nicht vergessen, dass Zukunftsplanung ein wesentlicher Faktor meiner Arbeit als Berufsoffizier der Schweizer Armee war. Jahrelang habe ich meine und die Tätigkeiten meiner Unterstellten minutiös geplant und immer einen Plan B ausgearbeitet. Das hat mich geprägt, ich merke es noch heute täglich. Das ist nicht per se eine schlechte Eigenschaft, aber in vorliegendem Themenbereich ist sie hinderlich und kräfteraubend. Ich weiss, dass ich ab sofort bis zu meinem Lebensende, jede Minute, meine Zukunft planan könnte. Ich weiss auch, dass eine jede dieser Minuten vergeudete Zeit wäre, den erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Deshalb möchte ich es ins Gute kehren und eine Art Schlussstrich ziehen.
Auf die Frage, “Wohin des Weges, Bhikkhu?”, gibt es sowieso nur eine Antwort: “Auf dem Weg zu Nibbāna!”
Ajahn Man Phuridatta

weiter geht es hier

Samstag, 6. Dezember 2014

Jeder von uns ist Buddha



Wie werden aus Gedanken Taten? Wie kann der Mensch sich verändern? Was ist die Rolle der Kunst? In einem buddhistischen Kloster des 11. Jahrhunderts kann man die Antworten sehen.

Dhammix - Das erste Jahr ist (fast) um




Am 23.12. jährt sich meine Ordination, ich werde ein Jahr alt. Je nach Sichtweise eine sehr lange Zeit, oder eine sehr kurze. Für ein einjähriges Kind bedeutet es das ganze Leben, für eine Eintagsfliege 365 Wiedergeburten, für mich Einsiebenundvierzigstel und für eine alte Schildkröte einen Bruchteil ihres Lebens. Zeit ist eben relativ.
Im vergangenen Jahr durfte ich hier in Thailand praktizieren und lernen, einfach wunderbar. Dank der Unterstützung hier vor Ort und aus der Heimat, kann ich mich voll und ganz auf den edlen achtfachen Pfad konzentrieren. Drei LeserInnen haben mich auf die sehr strengen und strikten Regeln für Mönche angesprochen. Für mich ist das Einhalten dieser Schulungsregeln mehr Privileg denn Pflicht. Die Regeln schränken nicht ein, sondern befreien. Für mich sind die Regeln wie ein Trichter. Dieser verengt sich zwar immer mehr, aber je weiter man in ihn hineingerät, desto sicherer wird es, dass man hinten rauskommt und es geschafft hat. Alle Mühen und Strapazen haben sich bis jetzt gelohnt und machen sich bezahlt. Deshalb steht auch ausser Frage, dass ich den Mönchsstand wieder verlassen werde. In diesem Leben falle ich auf die Stimme der Versuchung zu diesem Thema nicht mehr hinein.

Sonntag, 7. September 2014

Dhammix - Spiritueller Zwischenbericht September



Morgen ist wieder Vollmondtag und es bricht der letzte Drittel der diesjährigen Regenzeit an. Da mein Laptop defekt ist, wird dies nur ein sehr kurzer Bericht, ich tippe nicht gerne auf dem Tablett, man möge es mir verzeihen.
Heute möchte ich mich einzig mit meiner Praxis beschäftigen, wobei ja das Alltagsleben eines Mönches gestreift wird.
Jede Woche lege ich einen ~30 stündigen Meditationstag ein, wo ich nur meditiere. Neben der Meditation erlaube ich mir nur Toilettenbesuche, Wasser- und Kaffeepausen. Alles andere bleibt liegen. Das erlaubt mir, mich voll der Kultivierung von Geistesruhe (Samadhi) und Achtsamkeit (Sati) zu widmen. Das ist sehr harte Arbeit, aber die Früchte daraus sind so saftig und süss, dass sich der Kraftaufwand lohnt. Deshalb mache ich mit diesem speziellen Tag weiter.

Sonntag, 29. Juni 2014

Dhammixx - Unheilsames wissentlich und unwissentlich tun




Eine deutsche Redewendung besagt: “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.” Stimmt diese Aussage nur, wenn sie ein Lehrer oder ein Polizist sagt, oder ist vielleicht eine höhere Gesetzmässigkeit mit im Spiel?
Der erhabene Buddha hat nicht erfunden, sondern die Wahrheit/Wirklichkeit gefunden. Und von einem Teil dieser Wahrheit berichtete zu Buddhas Zeiten der Ehrwürdige Mönch Nagasena einem König, der ihn um Rat fragt.
Im Sinne einer Inspiration und Dhamma-Dāna, möchte ich Euch daran teilhaben lassen:
Hier könnt ihr den ganzen Post nachlesen:

Zitat von Buddha -


“So, wie Gold durch Brennen, Schneiden und Reiben geprüft wird, so prüft meine Worte. Und akzeptiert sie dann, aber nicht aus Respekt für mich.“

Sonntag, 13. April 2014

Dhammixx - Spiritueller Zwischenbericht April



Übermorgen ist es wieder soweit, der nächste Vollmond steht ins Haus. Für mich immer eine besondere Freude, denn wenn der Himmel wolkenlos ist, kann ich nachts bei der Gehmeditation, ohne fremde Lichtquelle wunderbar auf- und abgehen.
Für mich fühlt es sich so an, als energetisiere und beruhige mich der Vollmond, ganz so als würde er zu mir sagen:
“Ich bin da, alles wird gut.”

Samstag, 31. August 2013

Dhammix - Auf dem Weg zur Erwachung

Ein Schweizer Mönch in einem buddhistischen Kloster. Ich bin sehr beeindruckt von den ersten Seiten in seinem Blog. Mir ist er noch als Admin in unserem Forum bekannt. Wer möchte kann seinen weiteren Lebensweg hier begleiten: