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Sonntag, 8. Juni 2025

Grenzkonflikt droht zu eskalieren: Thailand verstärkt Militär an Grenze zu Kambodscha


Bangkok meldet wiederholte Grenzverletzungen – Kambodscha ruft den Internationalen Gerichtshof an – ASEAN-Ruhe bröckelt

Ban Phaeng / Phnom Penh /
- exklusive Analyse

Thailand hat seine Truppenpräsenz an mehreren umstrittenen Grenzsektoren deutlich erhöht. Vorausgegangen war ein tödlicher Zwischenfall mit einem kambodschanischen Soldaten am 28. Mai. Die Regierung in Bangkok wirft Kambodscha systematische Grenzverletzungen vor. Phnom Penh kontert mit einem Gang vor den Internationalen Gerichtshof. Thailand erkennt dessen Zuständigkeit nicht an.

🧭 Der alte Konflikt in neuer Sprache

Was wie eine regionale Randnotiz klingt, ist geopolitisch brisant: Es geht um mehr als nur Grenzsteine. Der 817 Kilometer lange Grenzverlauf zwischen Thailand und Kambodscha wurde während der Kolonialzeit künstlich gezogen – viele Abschnitte sind bis heute weder markiert noch geklärt. Historische Unschärfen treffen auf moderne Machtprojektion.

„Hier prallen zwei politische Selbstbilder aufeinander – die Linie auf der Karte ist nur die Oberfläche“, sagt Dr. Elise Morando, Völkerrechtlerin aus Genf.

Bereits 2008 und 2011 kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen, insbesondere um den Tempel Preah Vihear, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das zu einem militärisch-symbolischen Brennpunkt wurde.

🛡️ Militär statt Minister Der thailändische Verteidigungsminister Phumtham Wechayachai kündigte an, dass alle Grenzposten künftig unter Kontrolle der Armee stehen sollen. Es sei laut seiner Erklärung „unvermeidlich geworden“, derartige Schritte zu unternehmen, um „staatliche Stabilität“ zu sichern.

Kambodscha reagierte mit dem Hinweis, man werde den Internationalen Gerichtshof in Den Haag anrufen, um „vier problematische Grenzsektoren“ juristisch prüfen zu lassen. Thailand lehnt dies ab. Die rechtliche Grauzone wird damit zur geopolitischen Grauzone.

🔍 Multiperspektive vom Mekong

Drei Stimmen, drei Blickwinkel, ein Konflikt – zusammengetragen in einem exklusiven Gesprächsprotokoll des Ban Phaeng Frameworks:

Dr. Sotha Mien, Historiker aus Phnom Penh:
„Wir brauchen nicht mehr Soldaten, sondern mehr gemeinsame Karten – Geschichte kann Grenzen nicht heilen, aber erklären.“

General a. D. Narongchai Thepparat, strategischer Berater in Bangkok: „Wer den Grenzraum kontrolliert, kontrolliert mehr als Land – er kontrolliert Bedeutung. Und die will heute keiner aufgeben.“

Linh Hoang, Mediatorin mit vietnamesisch-thailändischer Herkunft:
„Die Grenze, um die es geht, verläuft zuerst in den Köpfen – und genau dort beginnt jede Lösung.“

⚖️ Recht, Souveränität, Realität

Der internationale Ruf nach Schlichtung wird lauter. Doch während Kambodscha rechtlich argumentiert, verweist Thailand auf bilaterale Abkommen und nationale Souveränität.

„Wenn beide Seiten nicht einmal denselben Schiedsrichter anerkennen, ist nicht der Streit das Problem, sondern die Struktur“, sagt Prof. Anat Puthirath, ASEAN-Analyst aus Singapur.

📉 Was steht wirklich auf dem Spiel?

Für ASEAN: Ein schwerer Test für den regionalen Zusammenhalt und das Selbstverständnis gemeinsamer Sicherheitsarchitektur.

Für die Weltöffentlichkeit: Ein Spiegel, wie territorial ungelöste Konflikte in der Nach-Kolonialzeit zurückkehren – zwischen Softpower und Abschreckung.

Für lokale Bevölkerung und Wirtschaft: Verunsicherung in Grenzregionen, sinkende Investitionsbereitschaft, erhöhte Militärpräsenz – und die Angst vor einem neuen Scharmützel.

Die Hüterin - ganz im Hintergrund, leise denkend

Wieviel Erde muss man besitzen, um sich selbst zu verlieren?“

„Ein Soldat stirbt, und die Mächtigen reden von Linien. Eine Mutter weint – und niemand vermisst sie in der Pressemitteilung.“

Am Ende richtet sie nicht,
aber sie sieht dich – den Leser an, und fragt:

„Wirst du aufstehen, bevor der nächste Schuss fällt – oder erst danach?“

Und genau in diesem Moment verstummt sogar der Fluss.


🧠 Schlussgedanke

Wenn sich ein Grenzkonflikt über Jahrzehnte nicht auflöst, ist nicht die Grenze das Problem, sondern das Denken in Grenzen.

📌 Anmerkung der Redaktion:
Die zitierten Denkstimmen sind fiktiv, aber auf realen Interviews, Analysen und regionalen Expertisen aufgebaut. Ziel ist es, den Konflikt multiperspektivisch und kontextualisiert darzustellen – jenseits bloßer tagespolitischer Schlagzeilen.

Sonntag, 10. November 2013

Indonesia Style: Design and Culture [English] [Gebundene Ausgabe]


The island nation of Indonesia -- the largest and most populous country in Southeast Asia -- balances equal parts of custom and change. As gleaming skyscrapers rise in major cities, traditional design and ways of living remain extremely important. This visual paean to Indonesia's visual and artistic culture is both a wonderful source of design inspiration and a fascinating armchair tour of the multifaceted nation. Lavish new color photography of houses and interiors, bazaars and markets, mosques and temples, festivals and celebrations, shadow puppet theater and masked dance, gives the reader a sense of daily life in Indonesia.

The book is divided into four major island regions: Java, Sumatra, Sulawesi, and Bali. At the heart of each is a presentation of houses, more than twenty in all. The house in Indonesia, as in many other countries, is considered a complete environment. The many faces of residential design shown in the book, from humble cottages in agricultural areas to royal palaces, evoke personal stylistic sensibilities, encompassing both age-old local traditions and contemporary trends with a Southeast Asian flair. Furnishings, fabrics, objects -- all are featured as part of these remarkable works. Interviews with the owners and detailed commentary offer a comprehensive insider's tour of the principles of Indonesian design.

Samstag, 10. August 2013

Wenn der Traumurlaub zum Alptraum wird





Im Wochenblitz gibt es einen interessanten, recht langen Artikel zum Thema Unglücke/Verkehrstote/Kriminalität:

In Südostasien hat Indonesien die höchste Todesrate (31.234) durch Verkehrsunfälle. Thailand kommt als nächstes mit13.766 Todesfällen gefolgt von Vietnam (11.209), die Philippinen (6.941), Malaysia (6872), Myanmar (2.464),Kambodscha (1.816, Laos (790), Singapur (193) und Brunei (46). Die WHO hat festgestelltdass die Hälfte derweltweiten Verkehrstoten bei Motorradfahrern (23%), Fußgängern (22%) und Radfahrern (5%) auftreten. In Thailandentfielen erstaunliche 74% der gesamten Todesfälle von Menschen auf Motorrädern oder motorisierten dreirädrigenFahrzeugen.




          Lest den ganzen Artikel hier :http://ow.ly/nOJLV 

Freitag, 9. August 2013

Vietnam will seine Infrastruktur stärken

Ausbau von Straßen, Energie- und Wesserversorgung geplant
Die Regierung Vietnams will in den kommenden Jahren viel investieren, um Straßen, Häfen, Energie- und Wasserversorgungssysteme zu verbessern. Laut ursprünglichen Planungen sollen bis zum Jahr 2020 dafür insgesamt 5.550 Billionen Dong (260 Milliarden US-Dollar) ausgegeben werden. Angesichts knapper Staatskasse dürften dieses ehrgeizige Ziel nach Expertenschätzungen aber nicht erreicht werden.
Nach Berechnungen des Ministeriums für Planung und Investitionen müsste das Land zwischen 2016 und 2020 allein für die Verkehrsinfrastruktur 1.950 Billionen Dong ausgeben. In die Stromversorgung sollten 500 Billionen Dong fließen, in die Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik 350 Billionen Dong.

Mittwoch, 7. August 2013

Vietnam Airlines: Wiedereröffnung des Flughafens Hue im September

Der Flughafen Hue (HUI) in Zentralvietnam wird am 20. September 2013 wiedereröffnet. Der Flugbetrieb kann somit schneller als bisher geplant wiederaufgenommen werden. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen ist der Flughafen seit dem 20. März geschlossen – Reisende haben die Möglichkeit, in die 110 Kilometer entfernte Stadt Da Nang auszuweichen. Ursprünglich war die Wiedereröffnung erst für den 20. November 2013 angekündigt.


Die ehemalige Kaiserstadt Hue zählt zu den wichtigstenSehenswürdigkeiten in Zentralvietnam Foto: Bildarchiv Vietnam Airlines

Den ganzen Artikel auf airlportzentraled.de lesen: 


Samstag, 29. Juni 2013

Ankommen in Bangkok: Tipps für den perfekten Reisestart in Südostasien



Bangkok. Hauptstadt von Thailand, Backpacker-Paradies und definitiv der beste Ort, um in Südostasien anzukommen.

Hier geht es weiter:

Ankommen in Bangkok

Freitag, 28. Juni 2013

Kambodscha: Touristenmassen in Angkor Wat

Kambodscha: Touristenmassen in Angkor Wat:
Sendungsbild



Seit 20 Jahren ist Angkor Wat UNESCO-Weltkulturerbe. Trotz der vielen Besucher finden sich in dem weitläufigen Gelände noch immer Stellen, an denen es so aussieht, als ob noch kein moderner Mensch seinen Fuß dorthin gesetzt hätte. [video]



Meldung bei mobil.tagesschau.de lesen

Sonntag, 23. Juni 2013

Smog in Singapur: Lebensgefährliche Rekordwerte

Smog in Singapur: Lebensgefährliche Rekordwerte:
Singapur, 23.06.2013 – Die Luftverschmutzung in Singapur hat neue Rekordwerte erreicht. Der Smogindex überstieg gestern den kritischen Wert 400. Dies könne für kranke und ältere Menschen lebensgefährlich sein, erklärte die Behörde für den Schutz der Luftqualität. Ab dem Wert 300 gilt der Smog in dem Stadtstaat mit 5,3 Millionen Einwohnern als gesundheitsgefährdend.
Singapur ächzt unter einer Rauchglocke, die von schweren Waldbränden im Nachbarland Indonesien hinübergezogen ist. Das Problem wiederholt sich alljährlich. Doch so schlimm wie dieses Jahr war der Smog in Singapur jedoch noch nie, was bereits zu Spannungen zwischen den Regierungen beider Länder führte.
Der Umweltminister von Singapur, Vivian Balakrishnan, reiste am Freitag nach Jakarta und forderte die indonesische Regierung auf, „schnell zu handeln“. Die Feuerwehren in Indonesien sind heillos überfordert. Die Behörden versuchten nun, künstlich Regen zu erzeugen, um die Brände zu löschen. Zwei Hubschrauber sollten chemische Substanzen auf die Wolken über den betroffenen Gebieten auf der Insel Sumatra sprühen. Quelle: nachrichten.at

Samstag, 11. Mai 2013

Mobilfunk zu teuer

Mobilfunk zu teuer:
Bangkok - Das thailändische Institut für Forschung und Entwicklung, TDRI, und ein Verbraucherschutzzentrum weisen darauf hin, dass es der Regulierungsbehörde NBTC bislang nicht gelungen ist sicherzustellen, dass sich die Kosten bei der Benutzung des 3G-Netzes im Rahmen bewegen.
Die NBTC hatte den drei Anbietern AIS, DTAC und True Move „vorgeschlagen“, ihre geplanten Tarife um 15 bis 20% zu verringern. Diesem Vorschlag sind die drei Anbieter nicht nachgekommen. Um diesen „Vorschlag“ zu umgehen, der eigentlich gesetzlich geregelt ist, bieten die Anbieter ihren Kunden mehr Bandbreite für das selbe Geld an. Doch die Kunden würden eigentlich einen Discount bevorzugen.
Der Regulierungsbehörde NBTC wird jetzt vorgeworfen, nicht nachhaltig genug auf Preisnachlässe gepocht zu haben. Laut TDRI sei ursprünglich geplant gewesen, in Thailand eines der billigsten 3G-Netze in der ASEAN-Region anzubieten. Davon kann nun keine Rede mehr sein, weil die Preise die fünfthöchsten der Region seien. Offensichtlich habe die NBTC kein Interesse daran gehabt, auf kostengünstige Preise zu drängen. Die NBTC hat den Mobilfunkanbietern nachgegeben, während die Kunden tiefer in die Tasche greifen müssen.
Schon bei der Versteigerung der 3G-Lizenzen hatte es Kritik gegeben, weil Beobachter der Meinung waren, dass die Lizenzen viel zu billig an die drei Anbieter abgegeben wurden.
Ferner hatte die Regulierungsbehörde den Mobilfunkanbietern mitgeteilt, dass die Unsitte des Guthabenverfalls bei Prepaid-Karten innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht statthaft sei. Dies sei nichts anderes als Kundenabzocke, da Kunden ihre Guthaben vertelefonieren müssen – ob sie wollen oder nicht –, oder – natürlich gegen Entgelt – eine Verlängerung des Zeitraumes beantragen können. Genutzt hat das nichts, nach wie vor verfallen die Guthaben bei Prepaid-Karten.
Man könnte den Eindruck gewinnen, die Regulierungsbehörde sei ein zahnloser Tiger, der entweder keine Macht zur Einflussnahme hat, oder aber den Mobilfunkanbietern in die Hände spielt, weil die NBTC auf deren Seite steht.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Malaysia: An der Schwelle zur Industrienation

Malaysia: An der Schwelle zur Industrienation:
Kuala Lumpur, 29.04.2013 – Malaysia gehört zu den aufstrebenden Ländern Südostasiens. Seit 1963 besteht das Staatsgebiet aus Westmalaysia auf der Malaiischen Halbinsel und Ostmalaysia auf Borneo. Dazwischen liegt das Südchinesische Meer.
Mit einer Fläche von etwa 330.000 Quadratkilometern ist Malaysia etwas kleiner als Deutschland (357.000 Quadratkilometer) und etwa vier Mal so groß wie Österreich (84.000 km2).
Etwa 60 Prozent der rund 29 Millionen Einwohner sind Malaien und Ureinwohner, rund ein Viertel ist chinesischer Herkunft. In der Hauptstadt Kuala Lumpur leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Der Islam ist offizielle Religion. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, weitere 20 Prozent Buddhisten. Staatsoberhaupt ist der König, der alle fünf Jahre aus dem Kreis der neun Sultane gewählt wird.
Dank positiver wirtschaftlicher Entwicklung steht das tropische Land an der Schwelle zum Industrieland. Dieses Ziel soll bis zum Jahr 2020 erreicht werden. Der Öl- und Gaskonzern Petronas trägt zu mehr als 40 Prozent der Staatseinnahmen bei. Das Wirtschaftswachstum betrug 2012 schätzungsweise 4,4 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2011 bei etwa 288 Milliarden US-Dollar (damals rund 220 Milliarden Euro), das BIP je Einwohner bei rund 10 000 Dollar.
Malaysia handelt unter anderem mit elektronischen Gütern und ist nach Indonesien der weltweit größte Produzent von Palmöl. Quelle: Tiroler Tageszeitung

Donnerstag, 25. April 2013

EU hebt Sanktionen gegen Myanmar auf

EU hebt Sanktionen gegen Myanmar auf:
Brüssel/Yangon, 25.04.2013 – Die Europäische Union hat die Sanktionen gegen Birma offiziell aufgehoben. Waffenexporte bleiben aber verboten. Die Strafmaßnahmen waren bereits vor einem Jahr als Reaktion auf den Demokratisierungsprozess in Myanmar ausgesetzt worden.
Die Europäische Union will nun mit Myanmar über ein bilaterales Investitionsabkommen verhandeln. Nach fünf Jahrzehnten Militärherrschaft ist in Myanmar seit 2011 eine zivile Regierung an der Macht, die eine Reihe von Reformen eingeleitet und das Land politisch und wirtschaftlich geöffnet hat. Quelle: dradio

Sonntag, 21. April 2013

Malaysia: Mehr Besucher aus Deutschland

Malaysia: Mehr Besucher aus Deutschland:
Kuala Lumpur, 20.04.2013 – Malaysia wird bei den Bundesbürgern als Urlaubsziel immer beliebter: 2012 reisten 131.277 Touristen aus Deutschland in das südostasiatische Land. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Gesamtmarkt verzeichnet einen Anstieg der Gästezahlen.
Malaysia zählte im vergangenen Jahr insgesamt 25.032.708 internationale Touristen (+1,3 Prozent im Vergleich zu 2011). Gründe, sich Malaysia als Traumziel für einen perfekten Urlaub auszusuchen, gibt es viele: Endlose Sandstrände an knapp 5.000 Kilometern Küste, spektakuläre Tauchgründe, der älteste Dschungel der Welt, verschlungene Höhlensysteme und der 4.095 Meter

hohe Berg Kinabalu. Außerdem vereint Malaysia die verschiedensten Vegetationszonen und beherbergt als eines der letzten Länder der Erde freilebende Orang-Utans. Die multikulturelle Gesellschaft und die Aufgeschlossenheit seiner Bewohner lässt sich besonders eindrucksvoll auf einem zahlreichen bunten Festivals, wie etwa dem „Colours of Malaysia“ im Mai, erleben.
Ein weiteres Highlight eines jeden Malaysia-Urlaubs ist die überaus abwechslungsreiche und wohlschmeckende Landesküche, die wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Samstag, 20. April 2013

Malaysia baut Schienenverkehr aus

Malaysia baut Schienenverkehr aus:
Kuala Lumpur, 19.04.2013 – Malaysia investiert zweistellige Milliardenbeträge in die doppelte Streckenführung elektrifizierter Eisenbahnstränge. Neben dem bereits angeschobenen Mega-Projekt werden neue Schnellzugverbindungen diskutiert, unter anderem nach Thailand und in andere südostasiatische Länder. Eine High-Speed-Strecke von Kuala Lumpur nach Singapur haben kürzlich die Regierungschefs angekündigt. Bislang läuft erst ein geringer Teil des Güter- und Personenverkehrs über die Schiene.
Die politischen Signale zum Ausbau des Schienenverkehrs in Malaysia schalten zunehmend auf “grün”, nachdem kürzlich die Premierminister Singapurs und Malaysias “grünes Licht” für den Bau einer Schnellzugverbindung von Kuala Lumpur nach Singapur gegeben haben. Auf die andere Richtung von Kuala Lumpur nach Thailand und weiter in benachbarte Länder, wie Vietnam, Laos und sogar in die VR China, erstrecken sich bislang Studien zur Errichtung von Schnellzugverbindungen. Malaysia strebe die Schienenverbindung über Thailand hinaus an, braucht aber das Einverständnis der anderen Regierungen, erläuterte Transportminister Kong Cho Ha. Quelle: ixpos
Lesen Sie den ganzen Artikel bei Germany Trade & Invest

Freitag, 5. April 2013

Kambodscha: Umweltschutzkampagne „Clean & Green“

Kambodscha: Umweltschutzkampagne „Clean & Green“:
Phnom Penh, 05.04.2013 – Alle reden vom Umweltschutz. Gerade in Entwicklungsländern ist die Umsetzung jedoch nicht einfach. Kambodscha zeigt Initiative und verfolgt in kleinen Schritten ein nachhaltiges Konzept, bei dem in Zukunft auch Besucher involviert werden.
Im Rahmen der regionalen Initiative „Clean & Green City Programm“, vom Integrationsfond JAIF gegründet, um die Entwicklung nachhaltiger Städte zu fördern, steht das Jahr 2013 in Kambodscha unter dem Motto „Clean City: I think, I act, I care“.
One Tourist, One Tree
Der Tourismusminister und Vorsitzender des Nationalen Komitees für saubere Städte, Thong Khon, möchte unter dieser Devise mit der neuen Kampagne “One Tourist, One Tree” nachhaltigen Tourismus fördern und auch Besucher dazu anspornen, die Umwelt zu schützen. Reisende pflanzen selbst einen Baum, erhöhen damit die Ökobilanz und können beim wiederholten Besuch den Wachstum ihres Sprößlings überprüfen. „Tourismus ist nur eine der vier Säulen der kambodschanischen Wirtschaft, während der Umweltschutz alle Bereiche betrifft“ so der Tourismusminister.
Desweilen bilden sich immer mehr touristische Produkte mit dem Leitgedanken “Clean & Green” heraus. Kambodschanische Resorts werden zunehmend umweltbewusster. Die ICS Travel Group, eine der größten Zielgebietsagenturen vor Ort, nimmt die „One Tourist, One Tree“ Kampagne in ihr Programm auf, sobald das Ministerium die Aktion ausgearbeitet hat.
Hintergrund: Clean & Green
Im Rahmen des ASEAN ESC Model Cities Programme wurden Phnom Penh und Siem Reap als zwei Modellstädte ausgewählt. In Phnom Penh soll die Verwendung von Plastiktüten reduziert, in Siem Reap Abfall verringert und getrennt werden, um diesen zu recyceln und zu kompostieren. Anstelle der Plastiktüten sollen nun Bananen- und Lotusblätter verwendet werden; Alternativ auch geflochtene Körbe, deren Herstellung nebenbei auch noch Arbeitsplätze schafft.
Bis 2015 soll das Müllvolumen auf den Deponien um zehn Prozent reduziert werden. Die Heim- und zentrale Kompostierung soll 2000 Haushalte erreichen. Das ursprünglich auf Städte gerichtete Konzept „Clean & Green“ will der kambodschanische Umweltminister auf alle 24 Provinzen und Städte ausweiten. Sauberes Wasser, sauberes Land und saubere Luft sollen eine wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit und Ausgewogenheit gewährleisten.
Weitere Informationen unter www.tourismcambodia.com und www.icstravelgroup.com/cambodia.

Montag, 11. März 2013

Thailand und Laos unterzeichnen langersehntes Abkommen

Thailand und Laos unterzeichnen langersehntes Abkommen:
Thailand/Laos - Auf der vom Innenministerium organisierten neunten "Border Governors Conference" in Bangkok unterzeichneten Regierungsvertreter aus Thailand und Laos ein Abkommen, das sowohl die Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher Ebene als auch im Kampf gegen Menschenhandel und Drogenkriminalität verbessern soll.
Innenminister Charupong Ruangsuwan ließ auf einer Pressekonferenz seiner Begeisterung freien Lauf und erklärte, die Ergebnisse der neunten "Border Governors Conference" hätten alle Erwartungen übertroffen, vor allem, da sich bei den Konferenzen der letzten Jahre kaum etwas bewegt habe.
Neben einer massiven Lockerung des Handels zwischen den Grenzstädten der beiden Länder werde man generell die bilateralen Beziehungen verbessern. Dazu gehöre ein kultureller Austausch durch Städtepartnerschaften sowie die lang erwartete Zusammenarbeit auf polizeilicher Ebene. Außerdem verfüge man nun endlich über ein Auslieferungsabkommen und eine Regelung zur Kooperation im Kampf gegen Menschenhandel und Drogenkriminalität.
Ein separates Abkommen garantiere den Frieden und die Sicherheit entlang der Grenze zwischen Thailand und Laos.
"Ich möchte nicht ausschließen, dass die Ergebnisse mit Hinblick auf die 2015 anstehende ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft zustande gekommen sind, aber nichtsdestotrotz freuen wir uns über den Erfolg der Konferenz", sagte der Innenminister vor Journalisten.

Sonntag, 10. März 2013

Erster Parteitag der Opposition in Myanmar

Erster Parteitag der Opposition in Myanmar:
Aung San Suu Kyi (Foto: dpa)



Die myanmarische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ist zuversichtlich. "Wir wollen das Land ändern", sagt sie. Die Grundlagen dafür sollte der erste Parteitag der Nationalen Liga legen. Einiges, wie die Verjüngung der Führungsspitze, wurde umgesetzt. Inhaltlich blieb aber vieles unkonkret. [mehr]



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Montag, 28. Januar 2013

6 Milliarden Dollar Schuldenerlass für Burma

6 Milliarden Dollar Schuldenerlass für Burma: Burma ist ein armes Land: Buchladen in Rangun
Mehrere ausländische Gläubiger haben Burma gut die Hälfte der Schulden erlassen. Insgesamt beläuft sich der Verzicht der internationalen Geldgeber auf sechs Milliarden Dollar. Schon im vergangenen Jahr wurden Burma hohe Schulden erlassen.

Sonntag, 27. Januar 2013

Sechs Flughäfen sollen ausgebaut werden

Sechs Flughäfen sollen ausgebaut werden:
Bangkok - Die zivile Luftfahrtbehörde DCA will mit einem Budget von 3,2 Milliarden Baht sechs Flughäfen im Rahmen der Asiatischen Wirtschaftsgemeinschaft AEC ausbauen.
Damit sollen die Reisen innerhalb der ASEAN-Staaten vereinfacht werden, teilte der Chef der DCA,Voradej Harnprasert, am 25. Januar mit.
Flughafen in Mae Sot
Flughafen in Mae Sot
Das meiste Geld soll für den Ausbau der Flughäfen Mae Sot in der Provinz Tak und Betong in der Provinz Yala verwendet werden. Dort sollen die Landebahn verlängert werden (Mae Sot) bzw. ein neues Terminal gebaut werden (Betong).
Die Parkplätze für Flugzeuge sollen in Ubon Ratchatani mit einem Budget von 300 Mio. Baht erweitert und die Flughafenhalle renoviert werden.
275 Mio. Baht sind für den Flughafen in Udon Thani bestimmt, dessen Terminal ebenfalls renoviert werden soll.
Flughafen in Betong
Flughafen in Betong
Weiterhin soll der Flughafen in Narathiwat mit einem Budget von 400 Mio. Baht ausgebaut werden, rund 300 Mio. Baht sind für den Ausbau des Taxiways in Nakhon Ratchasima bestimmt.
Die Bauarbeiten auf den sechs Flughäfen sollen alsbald aufgenommen werden, verkündete Transportminister Chadchat Sittipuntund wies darauf hin, dass Premierministerin Yingluck verlangte, dass alle 28 Flughäfen, die von der DCA betrieben werden, ausgebaut werden sollen. Die Bauarbeiten auf den übrigen 22 Flughäfen sollen später beginnen.

Dienstag, 15. Januar 2013

Kambodscha erreicht Besucherrekord

Kambodscha erreicht Besucherrekord:
Phnom Penh, 15.01.2013 – Das Königreich Kambodscha befindet sich auf dem touristischen Vormarsch. 2012 wurde das Land von etwa 3,5 Millionen internationalen Touristen besucht, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Und der Hauptstadt-Flughafen Phnom Penh International Airport fertigte erstmals mehr als zwei Millionen Passagiere ab. Neue Flugverbindungen, wie ein wöchentlicher Direktflug mit der deutschen Condor, und ein kombiniertes Visum mit Thailand lassen zukünftig noch höhere Besucherzahlen erwarten.
Der kambodschanische Tourismusminister Thong Khon begründet den Erfolg mit politischer Stabilität und Sicherheit, der Austragung wichtiger ASEAN-Gipfeltagungen, der Etablierung neuer touristischer Produkte in der Küstenregion und im Inland sowie mit einem verbesserten Service.
Neue Flugverbindungen nach Kambodscha
Mit Condor und Qatar Airways erweitern gleich zwei internationale Fluglinien ihren Flugplan um die Destination Siem Reap. Condor fliegt seit Kurzem jeden Freitag mit einer Boeing 767- 300 und bis zu 270 Passagieren nonstop von Frankfurt nach Siem Reap. Damit ist Condor die erste und einzige europäische Fluggesellschaft, die diesen Dienst anbietet. Qatar Airways bedient ab Februar 2013 mit einer A330-200 täglich die Strecke Doha – Phnom Penh, mit Zwischenstopp in Ho Chi Minh Stadt.
Kambodscha und Thailand vereinen Visum
Ab 2013 müssen Besucher der Länder Thailand und Kambodscha nur noch ein Visum in der Botschaft oder im Konsulat einer der beiden Länder beantragen. Die Gebühr muss allerdings noch an der jeweiligen Grenze entrichtet werden. Thailand ist für Kambodscha der wichtigste touristische Hub.
Wenn die als Pilotprojekt gestartete Visavergabe erfolgreich ist, werden auch die Länder Laos, Myanmar und Vietnam das Visakonzept übernehmen. Die Länder erhoffen sich dadurch steigende Besucherzahlen. Den Touristen erleichtert es das Reisen zwischen den Ländern. (Foto: AT/hz)
Weitere Informationen unter www.tourismcambodia.com .