Eigentlich regiert der Buddha Myanmar. Immer wieder war der zeitlose Buddha eine Zuflucht für die Mehrheit der Bevölkerung dieses Landes, die unter ihrer Staatsführung gelitten hat. Während der britischen Kolonialzeit erlebte das ehemalige Birma nicht viel mehr als Ausbeutung, nach der Unabhängigkeit strikte Ablehnung alles Fremden. Die Knute der Diktatur zwang das Land zu unbedingtem Gehorsam, während die Generäle den Staat durch Unfähigkeit und Schlendrian herunterwirtschafteten.
Angeführt von buddhistischen Mönchen formierten sich im September 2007 Demonstrationen gegen das unmenschliche Regime. Die Aufstände, die zunächst blutig niedergeschlagen wurden, führten schließlich zum Erfolg: Heute ist die Opposition am Ziel. Der Unabhängigkeitsheld General Aung San und seine Tochter Aung San Suu Kyi haben gesiegt. Nach vielen Jahren Hausarrest wurde “die Lady” im November 2010 frei gelassen. Myanmar selbst jedoch ist international isoliert, bettelarm, durch Sanktionen gebeutelt und sucht einen Kurswechsel.
Die westliche Welt ist misstrauisch, ob sie den Reformplänen der neuen Zivilregierung Glauben schenken kann. Dennoch: Eine Öffnung des Landes ist nachweislich zu spüren.
In ZDFinfo wird der Film am Montag, 16. Juli, um 18.00 Uhr und am Dienstag, 17. Juli 2012, um 9.00 Uhr noch einmal zu sehen sein. Quelle: ots
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