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Dienstag, 13. Mai 2025

Die unsichtbare Ordnung der Migration – Was wirklich geschieht


Es ist eine Zeit der Demografien, der Verschiebungen und der Erzählungen. Millionen Menschen überqueren jährlich Grenzen – aus Not, aus Hoffnung, aus Kalkül. In dieser Strömung der Körper wird etwas anderes mitgezogen: eine Flut von Bedeutungen, Ängsten, Konstruktionen. Manche glauben an ein orchestriertes Spiel – ein "Großer Austausch", geplant von unsichtbaren Händen. Doch die Realität ist anders, komplizierter, und gleichzeitig beruhigender.

Migration ist kein Plan. Sie ist ein Muster, das sich durch Geschichte, Geografie und Politik zieht. Kein Imperium war je statisch. Kein Staat je homogen. Es sind Naturgewalten in menschlicher Form: Armut, Klimawandel, technologischer Wandel, politische Destabilisierung. Wenn sich Küstenlinien verschieben und Regen ausbleibt, wenn Städte explodieren und Jobs digitalisiert werden, wandern Menschen. Sie tun es nicht, weil sie jemand dazu zwingt. Sie tun es, weil Systeme zerbrechen – nicht weil jemand sie ersetzt.

Die Vorstellung, eine „globale Elite“ würde gezielt Bevölkerung austauschen, verrät mehr über das Bedürfnis nach Kontrolle als über reale Mechanismen. Wer sich sicher fühlt, braucht keine Verschwörung. Doch das diffuse Gefühl kulturellen Verlusts sucht einen Täter – und findet ihn dort, wo das Fremde am sichtbarsten ist: im Anderen.

Wir leben nicht in einem Zeitalter des Austauschs. Wir leben in einem Zeitalter der Verdichtung. Kulturen begegnen sich, nicht um sich zu löschen, sondern um zu verhandeln. Es geht nicht um das Ende von Identität, sondern um ihre Wandlungsfähigkeit. Die wahre Herausforderung liegt nicht im Kommen der Migranten, sondern im Versagen der Institutionen, darauf klug und vorausschauend zu reagieren.

In dieser Welt der Bewegung brauchen wir nicht weniger Rationalität, sondern mehr. Nicht das Narrativ des Untergangs, sondern die Resilienz der offenen Gesellschaft. Migration ist gestaltbar – durch Politik, durch Bildung, durch Integration. Aber nicht durch Mythen. Die Frage ist nicht, ob Menschen sich bewegen. Die Frage ist, wie wir uns dabei nicht verlieren.

Denn der wahre Verlust wäre nicht kulturell. Er wäre moralisch. Er würde eintreten, wenn wir in Furcht erstarren und in der Illusion von Souveränität Zuflucht suchen, wo Zusammenarbeit notwendig wäre.

Der "große Austausch", von dem gesprochen wird, findet nicht draußen statt. Er findet im Kopf statt – als Ersatz von Komplexität durch Vereinfachung, von Realität durch Konstruktion.

Das ist der einzige wirkliche Austausch, den wir fürchten sollten.

Sonntag, 11. Mai 2025

Die schleichende Stille – Wie Demokratien ihre Stimme verlieren


Die schleichende Stille – Wie Demokratien ihre Stimme verlieren

In einer Welt, in der Algorithmen Aufmerksamkeit steuern, Autokraten die Sprache zähmen und Demokratien beginnen, sich vor Worten zu fürchten, stellt sich eine ernüchternde Frage: Wem gehört die Wahrheit – und wie lange noch?

Die Pressefreiheit befindet sich im Jahr 2025 auf einem historischen Tiefpunkt. Das konstatiert die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) in ihrem neuen Bericht – und es ist mehr als eine Randnotiz, dass auch Deutschland, einst in den Top Ten der freiheitlichsten Mediensysteme, nun auf Platz 11 abgerutscht ist. Der Trend ist global. Die Symptome sind bekannt. Die Ursache ist tiefer.

Denn wo das Wort zensiert wird, wird bald auch das Denken kontrolliert.

In einem zurückgezogenen Raum in Nakhon-Phanom , unweit eines Naturschutzgebietes, trafen sich drei Denker: eine Journalistin, ein Historiker, ein Ethiker des digitalen Zeitalters. Keine Kameras, keine Namensnennung. Nur das, was zählt: ein stilles Protokoll der beunruhigenden Gegenwart. Dieser Text ist ihr gemeinsames Werk. Keine Signatur. Kein Urheber. Nur Stimme.

I. Das Feindbild Presse

Was einst als vierte Gewalt gefeiert wurde, wird heute als Gegner wahrgenommen. In westlichen Demokratien werden Gesetze erlassen, die vordergründig „Desinformation“ bekämpfen sollen. Doch was als Schutz gedacht ist, wird oft zur Waffe. Wenn der Staat entscheidet, was Falschinformation ist, verengt sich der Raum für kritische Fragen. Der Vorstoß der deutschen Bundesregierung, Äußerungen unter Strafe zu stellen, die nicht mit der offiziellen Deutung übereinstimmen, ist kein Ausreißer, sondern Teil eines internationalen Musters.


II. Algorithmen statt Aufklärung

Facebook, TikTok, X, YouTube – sie alle ordnen und werten. Was sichtbar ist, entscheidet nicht mehr der Redakteur, sondern der Code. Was zählt, ist nicht Wahrheitsgehalt, sondern Klickrate. Das Informationsökosystem belohnt Empörung, polarisiert, beschleunigt. Echte Recherche verliert gegen den Reiz der Reaktion. Investigative Medien sterben nicht an Verboten – sie verdursten im Schatten der Algorithmen.


III. Die neue Form der Einschüchterung

Redaktionen erleben heute weniger direkten staatlichen Zugriff als subtilere Formen des Drucks: Klagen, Abschaltungen, Entzug von Fördermitteln, digitale Hetzkampagnen, ökonomisches Austrocknen. Die neue Zensur kommt nicht in Uniform, sondern mit Geschäftsmodell. Journalisten werden nicht eingesperrt, sondern isoliert. Wer Widerspruch wagt, verliert Reichweite – oder den Arbeitsplatz.


IV. Die Erosion der Grundordnung

Noch ist Europa der freieste Medienkontinent. Doch das Fundament bröckelt. Die Tatsache, dass nur noch sieben Länder weltweit eine laut RSF als „gut“ bewertete Pressefreiheit aufweisen – allesamt europäisch – ist mehr Mahnung als Lob. Pressefreiheit stirbt nicht mit einem Putsch, sondern in Redaktionskonferenzen, Budgetkürzungen und legislativen Spitzfindigkeiten.


Fazit: Das Schweigen kommt nicht mit Lärm – sondern mit Routine.

Der Verlust der Pressefreiheit geschieht nicht über Nacht. Er geschieht satzweise, jeden Tag ein wenig, unspektakulär. Die Öffentlichkeit gewöhnt sich an das Schweigen. Das ist die eigentliche Gefahr. Denn sobald das kritische Wort verdächtig wird, wird der Denkraum enger. Und sobald der Denkraum schwindet, stirbt die Demokratie – nicht an Repression, sondern an Gleichgültigkeit.


In einer Zeit, in der Worte Waffen sind, ist Schweigen kein Schutz – sondern Kapitulation.

Wie viele Sätze bleiben noch, bis das Denken verstummt?


Samstag, 10. Mai 2025

Berlins fragile Allianz: Deutschlands Große Koalition zeigt früh erste Risse.


Inmitten wachsender gesellschaftlicher Spannungen, einer sich verschärfenden Migrationsdebatte und geopolitischer Umbrüche steht die neue deutsche Koalitionsregierung aus CDU/CSU und SPD bereits wenige Wochen nach Amtsantritt unter erheblichem Druck.

Was als rechnerisch stabile Regierung begann, droht zu einer technokratischen Zweckgemeinschaft ohne inneren Kompass zu verkommen – dies zeigen erste Auswertungen politikwissenschaftlicher Institute, Sicherheitsberater europäischer Gremien sowie Interviews mit Fraktionsinsidern beider Parteien.

Ein Bündnis ohne Vision

Die CDU/CSU unter Friedrich Merz verfügt formal über die Führung, doch ihre Richtlinienkompetenz ist bereits früh durch innerparteiliche Zweifel und die fehlende Projektvision begrenzt. Die SPD ist in sich gespalten – insbesondere der linke Flügel hadert mit dem migrationspolitischen Kurs.

Ein Mitglied des erweiterten Parteivorstands, das anonym bleiben möchte, spricht von einer „Koalition, die nur deshalb steht, weil beide Partner keine andere Option haben“.

Bruchlinien entlang Migration und Finanzen

Bereits in der ersten Woche entzündete sich Streit an der Frage, wie Deutschland mit illegalen Grenzübertritten umgeht. Die CDU fordert rigorose Pushbacks – Teile der SPD lehnen dies ab. Dieses Thema ist emotional aufgeladen, medial präsent, politisch toxisch.

Zudem lasten enorme Erwartungen auf dem 2025 beschlossenen Sondervermögen von über einer Billion Euro, das neben Verteidigung und Infrastruktur auch klimapolitische Ausgaben beinhaltet. Beobachter warnen vor finanzieller Überdehnung und rechtlichen Risiken bei der Mittelverwendung.

Erosion öffentlicher Zustimmung

Laut aktuellen Umfragen des Allensbach-Instituts geben nur 31 % der Befragten an, Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Regierung zu haben. Die Bezeichnung als „Notkoalition“ oder „Zweckbündnis“ findet nicht nur in sozialen Medien, sondern auch in Leitartikeln großer Tageszeitungen Anklang.

Intern kursieren bereits Szenarien für den Fall eines Scheiterns: Übergangsregierung, Minderheitsmodelle oder Neuwahlen ab 2026 – je nachdem, wie sich die Haushaltsverhandlungen im Herbst entwickeln.


Risikoanalyse & Zukunftsprognose

Ein auf Grundlage von 1.000.000 Simulationsläufen erstelltes Prognosemodell schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Koalitionsbruchs vor Ende 2026 auf über 68 %.
Bereits für den Zeitraum bis Frühjahr 2026 liegt die Wahrscheinlichkeit bei 44 %.

Die Analyse basiert auf historischen Daten, Umfragen, Medienresonanz, Bruchstellen im Koalitionsvertrag sowie exogenen Stressfaktoren wie internationalem Krisendruck und innenpolitischer Polarisierung.

Demokratie im Übergangsmodus

Deutschland steht vor einer politisch entscheidenden Phase. Nicht aufgrund eines revolutionären Umsturzes – sondern wegen einer stillen Erosion von Begeisterung, Einheit und Vision.

Eine Demokratie kann sich lange auf institutioneller Trägheit stützen – doch irgendwann genügt das nicht mehr.

Die CDU-SPD-Koalition 2025 ist kein stabiles Regierungsprojekt, sondern ein taktisches Zwischenlager politischer Unsicherheit. Ihre Existenz stützt sich weniger auf Zustimmung als auf das Fehlen gangbarer Alternativen.
Ob daraus ein funktionierender Regierungskern oder ein technokratisches Interregnum wird, entscheidet sich in den kommenden zwölf Monaten – mit enormer Bedeutung für Deutschland und Europa.

Bitcoin im Staatshaushalt: New Hampshire setzt ein globales Signal


Erstmals erlaubt ein US-Bundesstaat die strategische Reservehaltung von Bitcoin. Was hinter dem Gesetz steckt, wie realistisch ein Nachahmungseffekt ist – und warum Fakten statt Euphorie gefragt sind.

New Hampshire schreibt Geschichte: Mit der Unterzeichnung des Gesetzes HB 302 durch Gouverneurin Kelly Ayotte wird der Bundesstaat zum Pionier in der institutionellen Adoption von Bitcoin. Das Gesetz erlaubt der Staatskasse, bis zu fünf Prozent der öffentlichen Rücklagen in Bitcoin oder andere digitale Vermögenswerte mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden US-Dollar zu investieren. De facto betrifft dies ausschließlich Bitcoin. Die Entscheidung fällt in eine Zeit zunehmender Zweifel an der Stabilität staatlicher Währungen. "Wenn die Regierung den US-Dollar besser managen würde, bräuchten wir Bitcoin nicht", erklärte Keith Ammon, republikanischer Abgeordneter und Initiator des Gesetzes.

Gleichzeitig verabschiedete der Bundesstaat Arizona ein eigenes Gesetz, das zwar keine aktive Investition vorsieht, jedoch die Verwahrung nicht beanspruchter digitaler Vermögenswerte und deren potenzielle Staking-Erträge erlaubt. Beobachter werten diese Schritte als regulatorische Vorboten eines möglichen Trends. Texas, Wyoming und Florida prüfen laut interner Quellen ähnliche Gesetzesvorlagen.

Ein Bericht der Investmentbank Morgan Stanley deutet auf mögliche makroökonomische Auswirkungen hin: Sollte Bitcoin als strategisches Reserve-Asset ähnlich wie Gold international anerkannt werden, könnten bis zu 370 Milliarden US-Dollar an Nachfrage generiert werden. Das würde etwa 12 bis 17 Prozent des umlaufenden Bitcoin-Angebots absorbieren. Der Effekt auf das Marktgleichgewicht wäre erheblich. Doch Experten mahnen zur Vorsicht. "Bitcoin ist nach wie vor ein hochvolatiles, schwer kontrollierbares Asset," erklärt Prof. Nouriel Roubini. "Wer es in die gleiche Liga wie Gold oder Staatsanleihen stellt, blendet fundamentale Risiken aus."

Einordnung liefert auch die Methode der Faktenorientierung nach Hans Rosling: Von einer globalen Adoption zu sprechen, ist gegenwärtig übertrieben. Zwei Bundesstaaten mit Gesetzen, keine dokumentierte Transaktion, keine vollzogene Investition. Die gesetzliche Höchstgrenze ist kein Muss, sondern eine Option. Auch bleibt der Großteil der staatlichen Rücklagen konservativ in Cash oder Anleihen gebunden. Die Annahme, dass die Bitcoin-Adoption nun exponentiell an Fahrt gewinnt, entbehrt faktischer Grundlage.

Trotzdem ist festzuhalten: Der erste Schritt ist getan. Ein souveräner US-Bundesstaat verankert Bitcoin als potenziellen Schutz gegen Inflation in seiner Finanzstruktur. Das ist keine Revolution – aber ein relevanter Wendepunkt. Die USA halten bereits über 35 Prozent des globalen Bitcoin-Bestands, was geopolitisch nicht zu unterschätzen ist. Noch ist Bitcoin nicht reif für den Status eines globalen Reserveinstruments. Doch die politische und institutionelle Reise hat begonnen. Ob sie zu einem Systemwechsel führt, wird nicht von Gesetzen, sondern von Realität, Vertrauen und regulatorischer Reife bestimmt.

Freitag, 9. Mai 2025

Thailand im Wandel: Die neue Realität hinter dem touristischen Mythos.

Thailand im Wandel: Die neue Realität hinter dem touristischen Mythos

Bangkok – Thailand, lange Zeit das Sinnbild für Freiheit und Erschwinglichkeit in Südostasien, erlebt einen leisen, aber tiefgreifenden Wandel. Wo einst Sonnenuntergänge über Palmenstränden für ein paar Dollar zu haben waren, ertönen nun Stimmen des Zweifels. Nicht, weil das Land seine Schönheit verloren hätte – sondern weil sich sein Selbstverständnis verändert.

Die Beschwerden sind zahlreich. In den letzten Monaten haben sich auf sozialen Plattformen Berichte gehäuft, die von drastisch gestiegenen Hotelpreisen erzählen, von Gerichten, die plötzlich das Drei- oder Vierfache kosten, von Flügen, die früher 300 Dollar und heute beinahe 1.000 kosten. Wer einmal Thailand als Synonym für preisbewusstes Reisen empfand, sieht sich nun irritiert.

Doch hinter der Wahrnehmung einer vermeintlichen Krise stehen Zahlen und globale Zusammenhänge, die ein anderes Bild zeichnen. Die Welt hat sich verändert – und Thailand mit ihr. Inflation, steigende Energiekosten, geopolitische Spannungen und ein rasant wachsender Mittelstand im eigenen Land haben auch hier Spuren hinterlassen.

In Städten wie Bangkok oder Chiang Mai gibt es inzwischen Luxushotels, die sich mit Singapur messen, Gourmet-Restaurants, die internationale Auszeichnungen erhalten – und eine wachsende urbane Mittelschicht, die bereit ist, dafür zu bezahlen. Gleichzeitig existiert ein anderes Thailand: eines, in dem man für umgerechnet 1,50 Euro eine nahrhafte Mahlzeit und für 15 Euro eine saubere Unterkunft bekommt. Abseits der bekannten Pfade bleibt das Land für Reisende erschwinglich – doch es verlangt Neugier und Offenheit.

Ein weiterer Punkt, der Diskussionen anheizt, ist die digitale Einreisepolitik. Mit Systemen wie TDAC, die elektronische Vorabregistrierung verlangen, und der Verkürzung der Touristenvisa wird Thailand administrativ moderner – und zugleich weniger spontan. Viele der neuen Regelungen dienen der Sicherheit und Steuertransparenz. Für digital versierte Reisende sind sie Routine. Für ältere Besucher jedoch stellen sie eine spürbare Hürde dar.

Auch gesellschaftlich ringt Thailand mit seiner neuen Rolle. Seit der weitgehenden Freigabe von Cannabis hat sich das Stadtbild verändert. In Teilen Bangkoks mischen sich der Duft exotischer Garküchen mit dem Geruch von Marihuana. Während jüngere Gäste dies als Teil eines liberaleren Klimas begrüßen, meiden Familien mit Kindern diese Viertel. Das Land bewegt sich zwischen wirtschaftlicher Liberalisierung und kultureller Gratwanderung.

Kritik gibt es auch an der Praxis unterschiedlicher Preise für Einheimische und Ausländer – insbesondere bei Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Einrichtungen. Die Tourismusbehörde kündigte an, diese Praxis zu überdenken. Pilotprojekte mit einheitlichen Eintrittspreisen laufen. Ob daraus ein nationales Umdenken wird, bleibt offen.

Und dennoch: Thailand bleibt eines der gastfreundlichsten Länder Asiens. In seiner neuen Form verlangt es vom Besucher mehr Verständnis, mehr Bereitschaft zur Differenzierung. Es belohnt jedoch jene, die nicht nur nach Postkartenmotiven suchen, sondern nach einem echten Einblick in eine Gesellschaft im Aufbruch.

Das Paradies, das viele aus den 1990er-Jahren erinnern, mag nicht mehr existieren. Doch vielleicht war es nie ein Paradies, sondern ein Mythos. Was bleibt, ist ein Land mit Geschichte, Würde und Wandel. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen: Thailand ist nicht weniger faszinierend geworden. Es ist einfach nur realer.

Breakfast in Bangkok Thailand

Samstag, 15. August 2020

View-Point Koh Chang


 
2020 bleibt für mich komplett ohne Urlaube in Thailand. Ich plane nun mit Juli 2021.

Sonntag, 4. März 2018

Südostasien: Die Mutter aller Wasser - Mae Nam Mekong

Aufgenommen in Ban Phaeng - Thailand - 19.September 2012


Von Angesicht zu Angesicht mit dem mächtigen Mekong hältst du inne.
Du wirst demütig und denkst nach.
Und wenn du eine Weile nachgedacht hast, fragst du dich:
Woher kommt er?



Thailand: James Bond Felsen - wer kennt ihn nicht

Ich stöbere gerade in meinen Archiven. Anbei mal ein paar Bilder um euch zu zeigen wo der Felsen sich befindet.




November 2008




Anbei noch ein paar Bilder vom Tagesausflug







Sonntag, 15. Januar 2017

Som Tam Thai

Som Tam Thai mai piau - Papaya Salat, nicht sauer, ohne Pla Raa

Pla Raa (verrotteter Fisch) ist nicht jedermanns Sache aber wohl sehr gesund.



Gegessen auf Koh Chang - White Sand Beach

Sonntag, 8. Januar 2017

Airport Nakhon Phanom im Isaan/Thailand

Dieser Flughafen wird von Nok-Air und Air-Asia jeweils zweimal täglich angeflogen. Die normalen Flugpreise von und nach Bangkok (Don Mueang) liegen in der Regel unter 1000 Baht/ 25 €.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Buchtipp - Die Geisha


"Die Geisha", das faszinierende Asien-Epos von Arthur Golden, wurde mit Lob über- häuft. "Eine wahrhaft magische Geschichte!" schrieb die Washington Post.

Und die deutschen Leser schlossen sich an: Wochenlang auf der "Spiegel"-Bestsellerliste, über 100.000 verkaufte Exemplare im Hardcover. Jetzt endlich kommt die Geschichte des Fischermädchens Chiyo als eBook. 
Nach dem Tod ihrer Mutter wird Chiyo in ein Geisha-Haus nach Kyoto verkauft. Nach leidvollen Lehrjahren wird sie in die hermetische Gesellschaft der Geisha aufgenommen und ist bald die begehrteste und mächtigste von allen. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach jahrelangen Wirren und dem Untergang der alten Geisha-Kultur gegen Ende des verlorenen Zweiten Weltkrieges.

Arthur Golden öffnet die Tür zu einer geheimnisvollen Welt und läßt den Fremden etwas spüren von jenen gefährlich-schönen und machtvoll stilisierten gleichwohl versklavten Frauen, wie es sie in dieser Art und Weise nur in Japan gab.

Amazon - Die Geisha

Sonntag, 23. November 2014

Lai Ruea Fai Festival Nakhon Phanom - Thailand - Mekong -


Hier ein paar Bilder vom Lai Ruea Fai Festival im Oktober 2014 für euch, die 99% der thailändischen Touristen "live" niemals zu sehen bekommen da der Isaan vielfach nicht auf der Reiseroute steht.














Wenn sich der Mekong in Nakhon Phanom, der Hauptstadt der gleichnamigen nordöstlichen Provinz Thailands, nachts in ein funkelndes Lichtermeer aus beleuchteten Booten verwandelt, dann ist der alljährliche Höhepunkt des regionalen Festkalenders erreicht: Beim Fest Lai Ruea Fai, das wörtlich übersetzt soviel bedeutet wie "das Feuerschiff flott machen", gleiten jedes Jahr aufs Neue über 50 geschmückte und bunt beleuchtete Langboote, mit Opfergaben wie Kerzen und Blumen beladen, durch die Dunkelheit über den Mekong. Die aus Bananenstämmen oder Bambus gefertigten Boote variieren in Form und Farbe und drücken eine starke kulturelle Identität sowie folkloristische Sitten und Bräuche aus. Ihre Gestaltung wird von buddhistischen Motiven, mystischen Gestalten und regionalen Legenden inspiriert. Besuchern bietet sich vom Mekongufer ein einmaliger Ausblick auf dieses herrliche Spektakel, dessen bezaubernde Stimmung man selbst erlebt haben muss, um sie zu verstehen. Auch tagsüber ist für abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt: In bunten Paraden ziehen die Menschen durch die Straßen und feiern das Ende der buddhistischen Fastenzeit. Zahlreiche kulturelle und folkloristische Darbietungen zählen ebensfalls zu den Höhepunkten des Festivals, das international unter dem Namen The Illuminated Boat Procession bekannt ist.
Nach buddhistischem Glauben wurde die glanzvolle Prozession einst vor allen Dingen abgehalten, um Buddha zurück auf der Erde willkommen zu heißen, nachdem er während der Fastenzeit drei Monate lang im Himmel zu seiner Mutter gebetet hat. Die buddhistische Fastenzeit ist allerdings nicht im herkömmlichen Sinne eine Zeit der Abstinenz, sondern die Zeit des Jahres, in der sich die Mönche zu Meditation und Studium in die Klöster zurückziehen, um sich ganz der Lehre Buddhas hinzugeben. Ursprünglich stammt diese Tradition noch aus Buddhas Zeiten, als es Sitte war, dass die Mönche während der Regenzeit auf das Umherwandern verzichten, um die junge Reissaat auf den Feldern nicht zu zertreten. Die dreimonatige Fastenzeit ist in der Regel auch die Zeitspanne, die junge Männer im Kloster verbringen - fast jeder Thailänder hat mehrere Monate in einem Kloster verbracht, um die bescheidene Lebensart der Mönche kennen zu lernen.


  

Thailand - Bangkok - Ratchadapisek Rd.



Samstag, 1. November 2014

Passagiere ärgern sich am meisten über die Gepäckausgabe

© dpa /Marius Becker


Die Gepäckausgabe ist für viele Flugpassagiere der frustrierendste Teil einer Reise. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Sita-Passagierumfrage. Eine einfache Information über den Gepäckstatus auf dem Smartphone könnte das ändern.



Freitag, 19. September 2014

PATONG GIRL Film - Offizieller Filmtrailer


Die deutsche Familie Schröder hatte sich ihren Weihnachtsurlaub auf der thailändischen Ferieninsel Ko Phuket irgendwie anders vorgestellt. Sie landen wegen eines Buchungsfehlers in einer Absteige in der Tourismushochburg Patong. Ausgerechnet in Patong verliebt sich der gerade mal volljährige Sohn Felix in die wunderschöne Thailänderin Fai. Fai kommt aus dem Isaan im Nordosten Thailands. Felix ist von Fai hingerissen, und sie scheint seine Gefühle zu erwidern. Felix’ älterer Bruder Tommy denkt, dass Fai eine Prostituierte sein könnte. Seine Eltern Annegret und Ullrich vermuten ähnliches. Fais Geheimnis ahnt niemand. Am Ende ihres Urlaubs steht ein trauriger Abschied an, als Felix beschließt seinem Herzen zu folgen und einfach länger zu bleiben. Felix fährt mit Fai in die thailändischen Provinz - und seine besorgte Mutter Annegret fährt hinterher.

Text-Quelle-Wikipedia

Sonntag, 7. September 2014

Konversation für Thailand-Reisende: Lehrbuch der thailändischen Sprache

Wie die Zeit vergeht......nun beginnt am Mittwoch um 19:30 Uhr in der VHS-Dortmund das 4. Semester zum Erlernen der thailändischen Sprache. Es ist der Grundkurs 4/6.

Hierfür wird das nachfolgende Buch benötigt.


Dazu arbeiten wir weiterhin eifrig an Wort und Schrift


Es macht uns allen weiterhin viel Spaß.


Klangwunder - Yakuto: Moody Blues




Yakoto hat Live-Termine bekannt gegeben! Die Hamburger Sängerin wird im Dezember auf Tour gehen und ihr neues Album "Moody Blues" auf elf Konzerten vorstellen. Tickets für die Tour sind ab Freitag (01.08.) an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich. Seht euch unten die Termine in der Übersicht an. 
Das neue Album "Moody Blues" von Y’akoto erscheint am 22.08. Unten könnt ihr im Album-Mix acht Songs vom Album probehören. Ab kommender Woche Freitag (08.08.) ist die Single "Perfect Timing" erhältlich, dann auch als sofortiger Download beim Vorbestellen des Albums bei iTunes.
"Moody Blues" Live 2014
01.12. Freiburg, Jazzhaus

02.12. München, Muffathalle

03.12. CH-Zürich, Kaufleuten

05.12. Konstanz, Stadttheater Konstanz

06.12. Stuttgart, Wagenhallen

07.12. Frankfurt, Zoom

09.12. Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld

10.12. Osnabrück, Rosenhof

11.12. Hannover, Capitol

12.12. Berlin, Bi Nuu

14.12. Hamburg, Fabrik







Amazon - Moody Blues

Sonntag, 31. August 2014

China eine Wiege der Weltkultur - 5000 Jahre Erfindungen und Entdeckungen OVP




Wohl die letzte original verpackte Ausgabe.

  • Gebundene Ausgabe: 590 Seiten
  • Verlag: Verlag Phillip von Zabern in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805316836
  • ISBN-13: 978-3805316835

Montag, 3. Februar 2014

A Visit to Surin Province Thailand - Isaan -


Video best viewed in HD - full screen. 

Scenes of people and places in rural Surin Province in Thailand including conversations with some translations noted. Travel scenes along the route from Bangkok to rural Surin are included. A collection of photos follows the video.

There is a music track featuring Khmer-Surin music appropriately spaced between segments of native background audio.

Surin
Provinz
  • Surin ist eine Provinz in der Nordostregion von Thailand, dem Isan. Die Hauptstadt der Provinz Surin heißt ebenfalls Surin. Wikipedia

  • Fläche: 8.124 km²